Willkommen!


Denkmaltag / Tage der Industriekultur 2021

Wasserturm geöffnet am Sonntag, 29. August, 11-16 Uhr

Vorbehaltlich Corona-Lage


NABU reinigt Turmfalken-Kasten

In der Tierwelt haben sich einige Arten die Kulturgüter der Menschheit zunutze gemacht, und haben dort Lebensraum gefunden, wo der Mensch stark in die Gestaltung dieses Planeten eingegriffen hat. Zu diesen Kulturfolgern gehört auch der Turmfalke, der seit Jahren regelmäßig im Turm brütet. Damit die Vogelart, die sonst gerne in der Höhe und auf Gestein seine Jungen aufzieht auch im Wasserturm heimisch werden kann, wurde dort vor vielen Jahren ein Eulenkasten aufgehängt.

Seit einigen Jahren schauen zwei Ehrenamtliche des Rodgauer Natuschutzbundes jedes Jahr nach dem Bruterfolg. Dieses Jahr waren keine Eierschalen zu finden, auch keine Verdauungsreste, somit wählten die Tiere wohl einen anderen Standort für die Brut. Lediglich ein kleines Wespenvolk war in den Holzkasten eingezogen. Da diese Insekten im Herbst sterben, nahm der NABU das Nest heraus und kehrte den Kasten kurz aus.

Text und Fotos: Andreas Pulwey



Ein Kräuterbeet für das Hospiz am Wasserturm

Frisch zubereitetes Essen aus der Hausküche ist selbstverständlich im Hospiz am Wasserturm in Jügesheim. Seit einigen Tagen kann das Essen noch ein kleines Stück frischer werden, denn in einem Hochbeet im Garten wachsen zahlreiche Küchenkräuter. Für ein Kräuterbeet hatten sich die „Freunde des Wasserturms“ nach Absprache mit Hospizleiterin Christina Dölle entschieden.

„Wir sind ja eigentlich direkte Nachbarn und da ist es selbstverständlich, dass wir das Hospiz unterstützen. Wir wollten aber nicht einfach Geld spenden“, erklärt Stephan Mathes bei der Übergabe. Da nach den Wünschen der Gäste des Hospizes gekocht wird, muss die Küche sehr flexibel sein und das Kräuterbeet macht es leichter. „Da hat man morgens einen Plan im Kopf, was man Kochen könnte und dann geht man durch die Räume und fragt nach den Essenswünschen. Wenn man dann wieder in der Küche zurück ist, kann man seinen eigenen Plan vergessen. Die Kräuter peppen die Gerichte noch etwas auf und je frische sie sind, umso besser.

Es geht hier gar nicht mehr so darum, dass der Teller leergegessen oder sich gesund ernährt wird, sondern einfach, um noch einmal etwas zu genießen. Dafür sind Kräuter schon sehr wichtig“, erzählt Christine Kämmerling, die für den hauswirtschaftlichen Bereich zuständig ist. „Das Beet ist nicht nur für die Küche, sondern auch für unsere Gäste, die vielleicht zuhause oft im Garten tätig waren und nun hier die Kräuter anfassen können oder riechen oder auch vielleicht einfach nur mal wieder die Hände in die Erde stecken können - das spüren, was man früher gemacht hat“, ergänzt Christina Dölle.

Das stabile Hochbeet wurde von der Firma Garten- und Landschaftsbau Schüler hergestellt, die auch für die richtige Erde gesorgt hat. Die Kräuter waren ein Spende der Gärtnerei Löwer und inzwischen sprießt Minze, Bohnenkraut, Beifuß, Salbei, Petersilie und andere Kräuter auch schon kräftig.

Foto: Axel Hampe (v.l.): Thomas Schöneweg (Freunde des Wasserturm), Christina Dölle(Leiterin Hospiz), Jacqueline Höhn (Hauswirtschaft), Christine Kämmerling (Hauswirtschaft), Stephan Mathes (Freunde des Wasserturm)


Budenzauber 2019

Milde Temperaturen - guter Besuch

Die milden Temperaturen und trockenes Wetter bescherten den Ausstellern und Vereinen einen außergewöhlichen Besuch und beste Stimmung auf dem Gelände rund um den Wasserturm. Schon um 21 waren einige Esswaren ausverkauft aber warme Getränke gab es noch genug. Kalte sowie so. Diesjähriges Highlight bei den Speisen war der Flammlachs. Wie der Name schon ahnen lässt, wurde der auf offener Holzflamme gegart. Wem es doch zu kühl wurde, konnte sich an offenen Holzfeuern oder Gasbrennern aufwärmen.

Alleine konnten die Freunde des Wasserturms diesen 7. Vor-Adventsmarkt allerdings nicht auf die Beine stellen. Vereine aus allen Stadtteilen Rodgaus traten hier als große Kooperation auf und planten unter dem Dach der Wasserturmfreunde gemeinsam das kulinarische Konzept und den Hüttenauf- und -abbau. Es machten mit: Sportfreunde Rodgau, TC Jügesheim, KJG Jügesheim, SG Rodgau-Nord, SV Weiskirchen und TSV Dudenhofen.

Vielen Dank auch an die Stadt Rodgau, die es schaffte, das von Sturm und Aufräumarbeiten arg lädierte Gelände wieder rechtzeitig festfertig zu machen.

Die Freunde des Wasserturms danken allen Besuchern, Ausstellern und Helfern.

Vorbereitung für den Flammlachs Grillhütte des SVW
Metallkunst der Familie Köhl Honig, Honigwein und andere Honigprodukte
"turning wood into art" Feinste Glaskunst
Blick vom Turm in die Ferne ... ... und in den Wasserbehälter ...
... und in die Tiefe
Die Suppenhütte des Tennisclubs Jügesheim Die Griller vom SVW - ausverkauft - erschöpft - zufrieden
Und am Sonntag: Abbau der Buden und Aufräumen

„Budenzauber am Wasserturm lockt Besucher in Scharen an“ – Bericht auf OP-Online


Nach dem Sturm

An Turm und Drachen keine sichtbaren Schäden. Vielleicht ein Flügel verbogen. Drumherum sieht es aus, wie nach einem Tornado. Die meisten Bäume umgeknickt oder zumindest die Kronen ab.


11.8.19: Turm offen zu den Tagen der Industriekultur – Bericht in der OP:


Wassertormfest 2019

Nach einigen Wolken und Regentropfen war es am Freitag ganz gemütlich.

Das Fest läuft – Impressionen vom Freitag

Die Besatzungen von Getränke ... ... und Weinstand sind bereit.
Spenden werden gerne angenommen. Josef Ambach und seine Kapelle
Bürgermeister Hoffmann ... ... hat mit dem Anstich einige Mühe.
Herzlichen Dank auch an unsere Sponsoren: VVB/Frankfurter Volksbank und Glaabsbräu Seligenstadt.
Nach anfänglicher Flaute durch trübes Wetter hatten die Helfer wieder gut zu tun. Spezialität des Abends: Haxenbrötchen.

Prima Wetter am Samstag

Die Bühne wartet auf die Musiker Blick von oben
Blick von oben Die Versoger sind auch gut versorgt.


Es war wieder schön:

6. Budenzauber

Giesem, 26.11.18

Wieder mal einen schönen Budenzauber boten die Freunde des Wasserturms zusammen mit den Alten Herren Weiskichen, der KJG Jügesheim, der SG Weiskirchen, den Sportfreunden Rodgau, dem TC Jügesheim und dem TSV Dudenhofen. Das teilweise Schmuddelwetter tat der Stimmung keinen Abbruch, notfalls konnte man sich am Lagerfeuer aufwärmen oder zum Glühwein in einer Hütte unterstellen. Die Suppenküche des TC Jügesheim konnte sich über den Andrang freuen.

„Harmonie bei Lichterglanz“ – Bericht auf OP-Online

Fotostrecke auf OP-Online


Tag des offenen Denkmals

Giesem, 9.9.18

Auch in diesem Jahr war der Turm zum Denkmaltag geöffnet. Oben wurde in die Ferne geguckt, unten unter den Drachen bei Kaffe und Kuchen und Würstchen Geselligkeit geübt.


Gottesdienst am Wasserturm

Die evangelische Emmausgemeinde Jügesheim hat in ihrer Reihe „Kirche mal anders“ dieses Mal zum Gottesdienst Jügesheimer Wasserturm eingeladen. Bei idealem Open-Air-Wetter fanden sich rund 100 Gottesdienstbesucher auf dem Platz vor dem historischen Gebäude ein. Passend zum Bauwerk standen die Themen „Wasser“ und „Durst nach Leben“ im Mittelpunkt.

Thomas Schöneweg und Herbert Rettner vom Verein „Freunde des Wasserturms“ nannten geschichtliche Details zum Wasserturm. Die Jugendband „Soul Feeding“ und Michael Jäger am Klavier bereicherten den Gottesdienst musikalisch. Später wurde der Grill angeworfen. Außerdem bestand die Möglichkeit, vom Turm aus die Aussicht zu genießen.

Fotos: © Schöneweg


Der Wasserturm in Jügesheim: ein Wahrzeichen, dass schon von weitem anzeigt, dass man sich in der Nähe von Rodgau befindet. Früher ein wichtiges Bauwerk, weil ohne Wasser eine Stadt nicht überleben kann. Heute wichtig, weil es die Erinnerung daran aufrechterhält und weil es eine einzigartige Architektur aufweist.

An diesem besonderen Ort geht Pfarrer Axel Mittelstädt und sein Team von der Ev. Emmausgemeinde, um einen „Kirche wo anders“ Gottesdienst im Freien zu feiern. Und zwar am Sonntag, den 26. August um 17.00 Uhr.

Es geht passend zum Bauwerk und passend zum heißen Wetter um das Thema: „Durst nach Leben“. Zum einen haben wir ein natürliches und elementares Bedürfnis zu Trinken. In diesem Zusammenhang wird der Verein „Freunde des Wasserturms 1986 e.V“ geschichtliche Details zu dem Wasserturm berichten. Zum anderen haben wir aber auch einen Durst nach Sinn und Lebensfülle. Dass Symbol des Wassers dient allen Religionen dazu, dieses Bedürfnis aufzugreifen und wird auch das Zentrum des Gottesdienstes sein.

Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet von der Jugendband „Soul Feeding“ und von Michael Jäger am Klavier. Hinterher wird der Grill angeworfen, um es sich bei Würstchen und Getränken gut gehen zu lassen.


Budenzauber 2017

Trotz angesagtem Schmuddelwetter wieder ein großer Erfolg – der Platz rund um den Wasserturm war zeitweilig voll besetzt. Unten rund um den Turm die Stände der Aussteller und kleine kulinarische Kostbarkeiten, oben auf dem Turm die Aussicht auf das nächtliche Jügesheim und ein Fernblick auf die erleuchtetet Türme von „Mainhatten“.

Ein Riesendank an alle Aussteller, Vereine, die mitgemacht haben und an alle Helferinnen und Helfer!

Blick in den Wasserbehälter ... ... und von oben nach unten.

„Hüttendorf mit Atmosphäre – Bericht auf OP-Online

Fotostrecke auf OP-Online


Wir haben gefeiert – 80 Jahre Wasserturm, 30 Jahre Freunde des Wasserturms

Giesem, 3.7.16

Am Freitagmorgen sah es nicht sehr einladend aus. Trotzdem ließen sich viele Giesemer und Auswärtige nicht abschrecken und strömten am Nachmittag zum Torm. Erster Höhepunkt am Freitagabend die Band Badekapp mit Hessenrock – Songs von den Rodgau Monotones, Flatsch und anderen Deutschrockern hallten durch den Wald und an dem Torm hinauf.

Am Samstag spielten die Bands Pictures of You und Soulution. Es gab Kaffe und Kuchen, deftiges aus Hessen (Hausmacher Wurstplatten, Handkäs), Käsesticks und Normalkost (Bratwurst, Hamburger und Rollbraten).

Unten am Turmfuß gab es eine Hüpfburg für die Kinder, oben im Turm wegen supersauberer Luft einen spektakulären Fernblick mit Teleskop. Zeitweise konnte man auch mit einer Webcam in die Kinderstube der fast ausgewachsenen Turmfalken gucken.

Hüpfburg ...

... und unsere Gäste

Letzte Vorbereitung für das Fussballspiel

Selfie mit Küchenteam

Bericht der OP

Weitere Fotos


75 Jahre Wasserturm – Wasserturmfreunde feierten mit Giesemern

Giesem, 25. August 2013

1938 wurde der Turm eingeweiht – 1978 stillgelegt. Seitdem kümmert sich der Verein um den Turm und feiert ihn regelmäßig.

Wie bei jedem Fest konnte man von oben runtergucken oder mit einem Fernrohr so weit, wie der Dunst es zulässt. Unten gab es genügend zu Essen und zu trinken, auch wenn sich gelegentlich eine Schlange am Kuchenstand bildete. Für die musikalische Unterhaltung sorgten unter anderen die Big Band der Georg-Büchner-Schule, die Nachwuchsband der Freien Musikschule, die Giesemer Trottwa-Lerche und die Disharmonie.

Weitere Berichte in der OP und der FR:

OP: Wahrzeichen feiert den 75.

FR: Eleganz in Rot

Die Disharmonie bereitet sich vor. Bandleader Spahn und die Big Band der GBS
Die vorzüglich bestückte Kuchentheke ... ... und der Grill.
Giesem bei Nacht. In der Bildmitte die beleuchtete Kirche St. Nikolaus.


Die Drachen sind enthüllt

Giesem, 20. August 2011

Am Samstagnachmittag war es so weit: Begleitet von den Klängen der Guggemusik und in Anwesenheit von Bürgermeister Jürgen Hoffmann wurden die Drachen enthüllt.

„Das ist Euer Brunnen!“ rief Vorsitzender Frank Eser aus, denn das ganze Projekt wurde vollständig aus Spenden finanziert.

Frühschoppen, Turmbesichtigung mit Fernrohrgucken, Kinderprogramm, Musikprogramm, Essen und Trinken, und Zusammensitzen bildeten das Rahmenprogramm.

Ein Hobby-Legobauer hatte ein Turmmodell begonnen, das von einigen Jungs vollendet wurde. Legosteine Schätzspiel: Wie viele Steine wurden verbaut?
Marcel Rupp von der Guggemusik übt sich als Turmbläser. Vorsitzender Frank Eser hält die Laudatio auf Drachen und Sponsoren.
Der erste Drachen ... ... wird ... ... enthüllt.
Bürgermeister Hoffman beim Grußwort. Ilona Jäger von der Culinaria überreicht eine Spende
Aus dem Musikprogramm: Big Band der GBS Paul Cowlan: English Folkmusic

Am Vorabend

Noch sind die Drachen verhüllt Gegen Abend wurden die Drachen illuminiert



Info zum „Tag des offenen Denkmals“:

Seit vielen Jahren richtet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im September den Tag des offenen Denkmals aus. Vor allem aber setzt sie sich für die Rettung und Bewahrung unseres kulturellen Erbes ein.

Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Mehr dazu: www.tag-des-offenen-denkmals.de

Denkmaltag 2012

Denkmaltag 2010

Denkmaltag 2009

Denkmaltag 2007



Der Wasserturm mit Brunnen und Drachen am 24. August 2011


Wassertorm bei Facebook

Noch mehr Wassertürme bei der Deutsch-Internationalen Wasserturm Gesellschaft


© Freunde des Wasserturms 1986 e.V.